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Pictures
Live
Studio
Various
Record Release Party
TV/radio
Leech on Swiss TV at Musicnight Zürich, Oct 20th 2007
Reviews
Tresspass.ch
78s.ch
Battaporta
The silent ballet
eat my shit
Papercuts
METALFACTORY:
Es ist wiedermal an der Zeit, die sturen Metalköpfe zu belehren und ihnen musikalisch mal was ganz Anderes zu bieten. Es handelt sich um die Schweizer Band Leech, die mit ihrem neuesten Werk so grandios daherkommen wie ich es schon sehr lange nicht mehr gehört habe. Ambient/Space Rock, der zwar keinen Gesang bietet, aber mit den Gitarrenmelodien und Synthesizer-Effekten eine Stimmung bietet, die ein wenig an Sigur Rós oder an die grossen Anathema erinnert. Tatsächlich gibt es in der Schweiz solche musikalischen Leckerbissen, die den Hörer in eine andere Welt versetzen und ihn dahinschmelzen lassen. "The Stolen View" enthält Musik für das Herz und die Seele, die den Hörer mitreisst und ihn nachdenklich stimmt. Die vier Aargauer, die hinter Leech stehen, verstehen ihr Handwerk und zeigen auch nach sieben Jahren 'Verschnaufsspause', dass sie zu den wohl besten Bands in der Schweiz gehören. Es ist schon klar, dass Leech nicht Musik für eine Party fabrizieren oder Nackenschmerzen verursachen, aber das müssen sie auch nicht, denn "The Stolen View" ist ein absoluter Oberhammer. Das Hauptmerkmal der Schweizer ist die vorzügliche Gitarrenarbeit, die sorgfältig und liebevoll eingespielt wurde. Stellt euch das unendliche, ein wenig einsame Universum vor, umgeben von hellen Sternen, dem gräulichen Mondschein und dem Nichts, dem absoluten Nichts. Leech strahlen Einsamkeit, Trauer, Enthaltsamkeit und gleichzeitig Wärme und Freiheit aus, die jeder Hörer mit seinen eigenen Bildern verfolgen darf. In meinen glasigen Augen zeigt sich Zuversicht, denn Leechs Musik gibt Kraft, Kraft zu leben und zu geniessen. "The Stolen View" ist ein grandioses Album, und ich finde nichts, aber wirklich überhaupt nichts, was ich in irgendeiner Art an diesem Werk auszusetzen habe. Leech begeistern und bewegen, ich kann jedem Musikfan die Scheibe ans Herz legen. Lasst euch verzaubern und kauft diese wunderbare Scheibe.
WELTWOCHE:
Erste Reaktion: Das ist Kitsch. Zweite Reaktion: Der Kitsch hat was. Und dann tun sich Dinge auf, Falltüren, Abgründe, Sonnenflecken. Leech heisst die Band, ist aus dem ländlichen Westaargau, wo der Dialekt schon etwas angebernert klingt. «Instrumentalen Poprock» nennt der Schlag–zeuger Serge Olar den Sound seiner Band, geradezu unanständig bescheiden. Andere würden das neoharmonischen Postpsyche–delicanti–progpop nennen. Leech sind locker zu vergleichen mit Mogwai, Secret Machines und Mono. An der Aare wehn die Haare.
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